Alle Foto-Tresor-Apps versprechen Privatsphäre. Was sie tatsächlich mit deinen Fotos machen, unterscheidet sich stark. Mit diesen acht Fragen kannst du jede Tresor-App vergleichen – auch unsere.
Die Checkliste
Wo liegen die Fotos? Nur auf deinem Gerät oder in der Cloud des Entwicklers?
Sind sie wirklich verschlüsselt? Achte auf Verschlüsselung der Dateien selbst, nicht nur auf einen Sperrbildschirm davor.
Gibt es einen eigenen Code? Öffnet sich der Tresor mit deinem iPhone-Code, kommt jeder hinein, der ihn kennt.
Brauchst du ein Konto? Jedes Konto ist ein weiterer Login, der geleakt oder vergessen werden kann.
Wie ist der Preis? Abo, Einmalkauf oder Werbung? Was genau enthält die kostenlose Version?
Kommst du an deine Fotos heran? Prüfe den Export und wie du den Tresor auf ein neues iPhone umziehst.
Was passiert mit den Originalen? Werden sie beim Import versteckt oder gelöscht – oder entscheidest du selbst?
Und die Metadaten? Kannst du Standort- und EXIF-Daten beim Import oder Export entfernen?
So antwortet PureVault
PureVault speichert Tresor-Inhalte nur auf deinem iPhone, verschlüsselt mit AES-GCM, und öffnet sich mit einem eigenen App-Code plus optional Face ID oder Touch ID. Ein Konto ist nicht nötig. Die kostenlose Version enthält Verschlüsselung und App-Code für bis zu 10 Objekte; ein Einmalkauf entfernt das Limit und ergänzt PDFs und Galerieansicht – ohne Abo.
Du kannst mit oder ohne Metadaten exportieren und den Tresor mit einer verschlüsselten Übertragungsdatei umziehen. Der Import lässt deine Originale in Fotos; ob du sie löschst, entscheidest du. Die Kehrseite der lokalen Speicherung: Es gibt keine automatische Cloud-Synchronisierung, du kümmerst dich selbst um Kopien.