Ein ausgeblendetes Foto ist aus dem Blick. Ein gesperrtes Foto braucht Face ID, Touch ID oder einen Code. Das iPhone bietet dafür mehrere Wege – und sie unterscheiden sich darin, wer trotzdem hineinkommt.
1. Das Album „Ausgeblendet“
Blendest du ein Foto in der Fotos-App aus, landet es im Album „Ausgeblendet“, das seit iOS 16 standardmäßig gesperrt ist. Es öffnet sich mit Face ID, Touch ID oder deinem iPhone-Code. Mehr dazu in Wie sicher ist das Album „Ausgeblendet“?
2. Eine gesperrte Notiz
Du kannst ein Foto in eine Notiz der Notizen-App einfügen und die Notiz sperren. Gesperrte Notizen öffnen sich je nach Einstellung mit deinem iPhone-Code oder einem eigenen Notizen-Passwort. Das funktioniert, ist für mehr als ein paar Bilder aber umständlich – und das Foto liegt eventuell weiterhin in deiner Mediathek.
3. Face ID für eine ganze App
Seit iOS 18 kannst du für die meisten Apps Face ID verlangen: App-Symbol gedrückt halten und „Face ID verlangen“ wählen. Das schützt alles in der App auf einmal, nutzt aber dieselbe Face ID und denselben iPhone-Code wie der Rest deines Telefons.
4. Ein Tresor mit eigenem Code
PureVault speichert ausgewählte Fotos und Videos verschlüsselt auf deinem iPhone und öffnet sich mit einem eigenen App-Code, optional mit Face ID oder Touch ID. Dein iPhone-Code dient nicht als Ersatz für den Tresor. Das zählt, wenn jemand in deinem Haushalt deinen iPhone-Code kennt. Mit der Kamera in PureVault kannst du Fotos und Videos auch direkt in den Tresor aufnehmen.
Welche Sperre passt?
Niemand sonst kennt deinen iPhone-Code: Das Album „Ausgeblendet“ reicht oft.
Jemand kennt ihn: Nimm einen Tresor mit eigenem Code.
In jedem Fall: Eine ausgeblendete oder verschlüsselte Kopie entfernt das Original an anderer Stelle nicht.