Es gibt zwei praktische Wege, Fotos auf dem iPhone aus dem Blickfeld zu nehmen: das eingebaute Album „Ausgeblendet“ von Apple oder eine separate Foto-Tresor-App mit eigener Sperre. Beide sind nützlich – sie schützen vor unterschiedlichen Situationen.
Weg 1: Apples Album „Ausgeblendet“
Das Ausblenden ist in der Fotos-App eingebaut. Öffne ein Foto oder wähle mehrere aus, tippe auf die Taste „Mehr“ (…) und wähle „Ausblenden“. Die Fotos verschwinden aus Mediathek, Alben und Widgets und landen in der Sammlung „Ausgeblendet“. In iOS 18 findest du sie in Fotos weiter unten unter „Sonstiges“.
Seit iOS 16 ist das Album „Ausgeblendet“ standardmäßig gesperrt. Es öffnet sich mit Face ID, Touch ID oder deinem iPhone-Code. In den Einstellungen der Fotos-App kannst du außerdem festlegen, dass die Sammlung „Ausgeblendet“ gar nicht erst angezeigt wird. Nutzt du iCloud-Fotos, ist ein ausgeblendetes Foto auch auf deinen anderen Geräten ausgeblendet.
Weg 2: Ein separater Foto-Tresor
Ein Foto-Tresor wie PureVault legt ausgewählte Fotos und Videos in einem eigenen, verschlüsselten Speicher innerhalb der App ab. PureVault verschlüsselt Tresor-Inhalte auf deinem Gerät mit AES-GCM und öffnet sich mit einem eigenen App-Code, optional mit Face ID oder Touch ID. Dein iPhone-Code dient nicht als Ersatz, um den Tresor zu öffnen.
Der Import legt eine separate Kopie im Tresor an. Das Original bleibt in Apple Fotos, bis du es dort selbst löschst. Prüfe also zuerst die Kopie im Tresor und denk daran, dass gelöschte Fotos etwa 30 Tage unter „Zuletzt gelöscht“ bleiben.
Was passt zu dir?
Das Album „Ausgeblendet“ reicht, wenn Fotos vor allem nicht in deiner normalen Mediathek auftauchen sollen – etwa wenn du jemandem deine Aufnahmen zeigst.
Eine Tresor-App lohnt sich, wenn Menschen in deinem Umfeld deinen iPhone-Code kennen oder du private Fotos mit Notizen und Alben getrennt von Apple Fotos und iCloud-Fotos aufbewahren möchtest.
In jedem Fall: Ein sicherer iPhone-Code und aktuelle iOS-Updates sind die Grundlage für jeden weiteren Schutz.